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Artikel Tagged ‘Storytelling’

Gestaltung der Prozessebene

24. Mai 2009

Scribble der ProzessebeneNach der Vergleichsebene wird nun auch die Prozessebene in ihrem Aufbau und ihrer Darstellung konkreter.

Die Navigation

Wie bei der Vergleichsebene soll der Nutzer auch hier über Steuerungselemente im oberen Bereich der Seite interagieren können. Die Prozessschritte haben jeweils eine pfeilartige Form. So wird deutlich, dass jeder visualisierte Schritt ein Teil des ganzen Prozesses ist. Der Nutzer kann die einzelnen Stationen gezielt anwählen oder sie linear durchlaufen. Weiter unten gibt es rechts und links Pfeile mit denen der Nutzer sich im Prozess vorwärts oder rückwärts bewegen kann.

Die Wassersäule als Index des Wasserverbrauchs

Im linken Bereich wird eine Wassersäule abgebildet. Sie enthält am Ende des Prozesses die Wassermenge, die für die Herstellung von einer Tasse Kaffee benötigt wird. Bei jeder Station füllt die Säule sich mit dem Wasser, das für den Prozess bis zu dem Punkt gebraucht wird.

Die Prozessschritte im Detail

Der rechte Bereich visualisiert den jeweils gewählten Schritt. Er ist noch einmal unterteilt. Unter der Überschrift wird die Kaffeemenge abgebildet, die von den anfänglich 52g Kaffeekirschen übrig geblieben ist. Sie zeigt die Beschaffenheit und die Menge der Kaffeebohnen. Exemplarisch wird jeweils eine Bohne herausgenommen und vergrößert. An ihr wird visualisiert, was mit den einzelnen Bohnen während des Schrittes passiert. Sie begleitet den kompletten Prozess, sodass der Nutzer an einer Bohne sehen kann wie aus der Kaffeekirsche die geröstete Kaffeebohne wird.Ganz rechts befindet sich ein Button mit dem der Prozessschritt in Gang gesetzt wird. Durch den Klick des Nutzers verändert sich die Bohne. Dies hat gleichzeitig auch eine Auswirkung auf die Kaffemenge und ihre Beschaffenheit (links daneben) sowie die Wassersäule (ganz links). Ist der Prozessschritt beendet, wird der Button ausgegraut. Unter den Abbildungen wird durch ergänzenden Text erklärt was in den einzelnen Prozessschritten passiert.

Die Farbsprache

Die einzelnen Ebenen sollen sich farblich von einander unterscheiden. In der Vergleichsebene bietet es sich an eine blaue Farbpalette zu wählen, da es um den virtuellen Wasserverbrauch verschiedener Produkte geht. Die Prozessebene richtet den Blick verstärkt auf den Kaffee. Daher soll hier eher mit einer rot, braunen Farbpalette gearbeitet werden. Über die Farbkodierung können die verschiedenen Screens schnell den Themen zugeordnet werden und die Orientierung wird dem Nutzer leicht gemacht.

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Storytelling

21. April 2009

Scribbel zum Grobkonzept

Unsere Infografik soll in verschiedene Informationsebenen gegliedert werden. Jede Ebene beantwortet dabei 1-2 Fragen, die wir bereits definiert haben (vgl. Beitrag vom 14. April). Dabei hat der Nutzer die Möglichkeit tiefer in die Materie einzusteigen und selber zu explorieren und zu navigieren. Ein interess-ierter Nutzer wird sich dabei z.B. alle Ebenen anschauen, ein weniger interessierter Nutzer evtl. nur die Erste.

Scribbel zum Intro1. Intro (evtl. als Film):

Das Intro erklärt, dass der Teil des nutzbaren Wassers auf der Erde verschwindend gering ist. Hier soll der Betrachter sensibilisiert werden, um welches Wasser es überhaupt geht.

Über 70% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Davon sind:

  • 97,5 % Salzwasser
  • 2,5% Süßwasser

Dieses Süßwasser ist folgendermaßen aufgeteilt:

  • 68,9% in Gletschern
  • 30,8% im Grundwasser
  • 0,3% in Seen und Flüssen

Insgesamt ist nur 0,01% des Wassers auf der Erde leicht zugängliches und nutzbares Süßwasser!

Dieses nutzbare Wasser wird für folgende Bereiche verwendet:

  • 70% für Lanwirtschaft
  • 22% für Industrie
  • 8% für Haushalt

Somit stecken 92% in den Produkten die wir produzieren und konsumieren (Nahrung, Kleidung, etc.). Mit diesem Wasser stehen wir nicht in direkter Verbindung. Unter virtuellem Wasser versteht man die Menge an sauberem Frischwasser, die zur Herstellung eines bestimmten Produktes verbraucht, verdunstet oder verschmutzt wird.

(Quelle: BBC http://news.bbc.co.uk/2/shared/spl/hi/world/03/water_popup/html/supply.stm, 20. April 2009)

Scribbel zum Vergleich2. Vergleich

Die zweite Ebene in unserer Grafik soll die grundlegende Frage beantworten, welches Produkt wieviel virtuelles Wasser verbraucht. Dabei ist es wichtig, dass Produkte aus verschiedenen Bereichen (Lebensmittel, Kleidung, …) gezeigt werden. Außerdem soll der Nutzer eine Vorstellung von den Dimensionen und Verhältnissen zwischen direkt verbrauchtem (Haushalt …) und virtuell verbrauchtem Wasser (in Produkten) erhalten.

Für die Nutzung der Grafik gibt es zwei Sezanrien: aktive und passive Nutzer. Der passive Nutzer tritt nicht mit der Grafik in Interaktion sondern betrachtet nur. Er soll folgende Aspekte verstehen:

  • Der virtuelle Verbrauch ist deutlich höher als der direkte Verbrauch
  • Es gibt große Unterschiede im Verbrauch von virtuellem Wasser zwischen den Produkten

Der aktive Nutzer zeichnet sich durch Interesse, Experimentierfreude und interaktion mit der Grafik aus. Er soll die Möglichkeit haben die Aspekte des ersten Szenarios (passiver Nutzer) konstruktiv zu vertiefen. Als Beispiel könnte er gezielt die Produkte miteinander vergleichen, die er häufig konsumiert/kauft.

Scribbel zum Prozess3. Prozess

Die dritte Ebene in unserer Infografik soll an einem Beispiel zeigen, wie die hohen virtuellen Wassermengen für ein Produkt zustande kommen. Diese Frage wird bei allen bisherigen Plakaten und Grafiken vernachlässigt. Der Nutzer soll die verschiedenen Stationen in der Kaffeeproduktion kennen lernen und Gespür dafür entwickeln, wo während der Produktion wieviel Wasser benötigt wird.

Der passive Nutzer interagiert auch hier wenig bis gar nicht mit der Grafik. Ziel ist es dem Nutzer verschiedene Stationen der Kaffeeproduktion zu zeigen. Dadurch bekommt er einen groben Überblick, welche Prozesse Wasser benötigen. Folgende Stationen sind dabei wichtig:

  • Wachstum der Kaffeeplanze
  • trennen der Bohnen von der Kirsche
  • schälen, polieren, sieben und sortieren
  • rösten der Kaffeebohnen
  • (verpacken und transportieren)
(Quelle: A.K. Chapagain und A.Y. Hoekstra, “The water needed to have the Dutch drink coffee” (Vgl. Eintrag vom 14.April))

Der aktive Nutzer dagegen interessiert sich für die Materie und hat Spaß an der Exploration. Er soll die Möglichkeit haben zu erfahren, in welchen Prozessen wieviel Wasser verbraucht wird. Wichtig ist dabei, dass der Nutzer die Daten&Fakten nicht nur präsentiert bekommt, sondern aktiv in den Prozess eingebunden wird. Er soll den Herstellungsprozess selbst durchlaufen und dabei erleben, wieviel Wasser in der Produktion von einer Tasse Kaffee steckt. Dabei muss der Nutzer aber nicht linear vorgehen sondern kann die Prozesse frei anwählen, für die er sich interessiert.

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