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Artikel Tagged ‘Konzeption’

Interaktion der Prozessebene

14. Juni 2009

Bislang war noch nicht geklärt wie die Interaktion des Nutzers auf der Prozessebene im Detail aussieht (Vgl. “Gestaltung der Prozessebene“) Jetzt ist aber auch das ausgearbeitet:

Die Prozessschritte werden einzeln anklickbar sein, sodass der Nutzer bestimmt an welcher Stelle des Prozesses er einsteigt oder ob er sich von Anfang bis Ende durchklicken möchte. Bei jedem einzelnen Prozessschritt muss der Nutzer etwas tun (klicken), um den Prozess voran zu bringen.
Dabei wird jeweils eine Kirsche, bzw eine Bohne exemplarisch aus der Masse des Kaffees herausgenommen und vergrößert in einem Kasten dargestellt. Durch Klicks auf einen Button startet der Nutzer den Prozessschritt und verändert damit das Aussehen der Bohne in dem Kasten. Je nachdem wieviel Wasser bei dem jeweiligen Schritt benötigt wird, muss der Nutzer unterschiedlich oft auf den Button klicken bis er zum nächsten Prozessschritt übergehen kann.

1. Schritt: Die Kaffeepflanze und die Kirschen wachsen. Dies benötigt viel Zeit und einen Großteil des Wassers. (3 x klicken)

2. Schritt: Die Schale und das Fruchtfleisch wird von den Bohnen entfernt. Auch dabei geht sehr viel Wasser verloren (3 x klicken)

3. Schritt: Die Bohnen werden mit Wasser umspült, um auch die letzten Reste des Fruchtfleisches entfernen zu können (1 x klicken)

4. Schritt: Die Bohnen werden in der Sonne getrocknet. Dabei werden sie dunkler und verlieren viel Flüssigkeit (2 x klicken)

5. Schritt: Die Bohnen werden von dem Silberhäutchen getrennt, ein letztes Mal geschält (1 x klicken)

6. Schritt: Die Bohnen werden sortiert. Schlechte und zu kleine Bohnen werden aussortiert. (1 x klicken)

7. Schritt: Die Bohnen werden geröstet, dabei werden sie immer dunkler. (1 x klicken)

Der Button zeigt verschiedene Zeichen, die davon abhängen was bei der jeweiligen Ebene passiert. Unterschieden wird zwischen Prozessschritten bei denen für den Prozessschritt zusätzlich Wasser hinzugefügt wird, Prozessschritte bei denen Wasser während des Vorgangs verloren geht und Prozessschritte bei denen Maschinen benötigt werden.

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Stationen der Kaffeeherstellung

12. Mai 2009

Anhand der Kaffeeherstellung möchten wir beispielhaft den Wasserverbrauch aufdecken, der für ein Produkt anfällt. Dabei erklären wir für welche Prozesschritte wieviel Wasser benötigt wird. In der Kaffeeherstellung haben wir 6 Stationen definiert, die den Prozess von der Kaffeepflanze bis hin zur gerösteten Kaffeebohne dokumentieren:

Wachstum der Pflanze und Kaffeekirsche1. Wachstum der Pflanze
Die Pflanze benötigt Wasser zum Wachsen bis sie ausreichend Früchte trägt.
Anschließend werden die roten Kaffeekirschen, die die Bohnen enthalten geerntet.

–> Wasserverbrauch: Wasser für die Pflanze

Entfernen des Fruchtfleischs von den Bohnen2. Entfernen des Fruchtfleischs
Die Bohnen in der Kirsche werden von dem Fruchtfleisch getrennt, das nicht verwendet werden kann.

–>Wasserverbrauch: Wasser für den Prozess der Fruchtfleischentfernung / Verlust des Wassers, das in den Kirschen enthalten ist

Fermentation3. Fermentation
Die Bohnen werden aufgeweicht, um sie später von den Resten des Fruchtfleischs und dem Silberhäutchen entfernen zu können.

–> Wasserverbrauch: Wasser für das Einweichen und Waschen / Verlust des Wasser, das in dem Rest des Fruchtfleischs enthalten ist

Trocknen der Bohne4. Trocknen und Schälen
Die Bohnen werden zum Trocknen ausgelegt und anschließend von dem Silberhäutchen entfernt

–> Wasserverbrauch: Die Bohnen verlieren durch das Trocknen viel Feuchtigkeit


Sortieren der Bohnen5. Sortieren und Waschen…
Nun werden die Bohnen noch einmal gewaschen, sortiert und poliert

–> Wasserverbrauch: Verlust des Wassers das in den aussortierten Bohnen und in der restlichen Hülle steckt

Rösten der Kaffeebohne6. Rösten
Schließlich werden die Bohnen geröstet, damit sie ihr Aroma entfalten können

–> Wasserverbrauch: Die Bohnen verlieren durch das Rösten sehr viel Feuchtigkeit

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Zielmedium und Zielgruppe

24. April 2009

Zielmedium

Das Zielmedium unserer interaktiven Infografik wird das Internet sein. Auf diese Weise erreichen wir ein großes Publikum, da die Infografik zu jeder Zeit abgerufen werden kann. Eine Einsatzmöglichkeit besteht darin, die Infografik als Zusatz zu einem Artikel über virtuelles Wasser zu veröffentlichen. Die Nutzer könnten so das in dem Artikel erworbene Wissen auf explorative Art festigen und erweitern.

Zielgruppe

Die Zielgruppe unserer Infografik ist eine sehr vielseitige und große. Vorraussetzungen die die Personen mitbringen sollten, sind ein Internetzugang und das Interesse für das Thema des virtuellen Wassers, bzw. Spaß daran etwas Neues zu entdecken. Wir gehen davon aus, dass sich unsere Zielgruppe zwischen 15 und 60 Jahren bewegt. Jugendliche ab 15 Jahren beginnen sich für das Thema des virtuellen Wassers zu interessieren und Personen über 60 Jahren werden vermutlich nicht das Medium einer interaktiven Infografik wählen. Innerhalb dieser Altersspanne gibt es Nutzer mit unterschiedlich ausgeprägtem Interesse an Interaktivität. So werden einige Nutzer eher weniger explorativ vorgehen und sich lediglich die Basisinformationen ansehen, während andere Nutzer großen Spaß daran haben selbst zu entdecken und Zusammenhänge zu erkunden.

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Storytelling

21. April 2009

Scribbel zum Grobkonzept

Unsere Infografik soll in verschiedene Informationsebenen gegliedert werden. Jede Ebene beantwortet dabei 1-2 Fragen, die wir bereits definiert haben (vgl. Beitrag vom 14. April). Dabei hat der Nutzer die Möglichkeit tiefer in die Materie einzusteigen und selber zu explorieren und zu navigieren. Ein interess-ierter Nutzer wird sich dabei z.B. alle Ebenen anschauen, ein weniger interessierter Nutzer evtl. nur die Erste.

Scribbel zum Intro1. Intro (evtl. als Film):

Das Intro erklärt, dass der Teil des nutzbaren Wassers auf der Erde verschwindend gering ist. Hier soll der Betrachter sensibilisiert werden, um welches Wasser es überhaupt geht.

Über 70% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Davon sind:

  • 97,5 % Salzwasser
  • 2,5% Süßwasser

Dieses Süßwasser ist folgendermaßen aufgeteilt:

  • 68,9% in Gletschern
  • 30,8% im Grundwasser
  • 0,3% in Seen und Flüssen

Insgesamt ist nur 0,01% des Wassers auf der Erde leicht zugängliches und nutzbares Süßwasser!

Dieses nutzbare Wasser wird für folgende Bereiche verwendet:

  • 70% für Lanwirtschaft
  • 22% für Industrie
  • 8% für Haushalt

Somit stecken 92% in den Produkten die wir produzieren und konsumieren (Nahrung, Kleidung, etc.). Mit diesem Wasser stehen wir nicht in direkter Verbindung. Unter virtuellem Wasser versteht man die Menge an sauberem Frischwasser, die zur Herstellung eines bestimmten Produktes verbraucht, verdunstet oder verschmutzt wird.

(Quelle: BBC http://news.bbc.co.uk/2/shared/spl/hi/world/03/water_popup/html/supply.stm, 20. April 2009)

Scribbel zum Vergleich2. Vergleich

Die zweite Ebene in unserer Grafik soll die grundlegende Frage beantworten, welches Produkt wieviel virtuelles Wasser verbraucht. Dabei ist es wichtig, dass Produkte aus verschiedenen Bereichen (Lebensmittel, Kleidung, …) gezeigt werden. Außerdem soll der Nutzer eine Vorstellung von den Dimensionen und Verhältnissen zwischen direkt verbrauchtem (Haushalt …) und virtuell verbrauchtem Wasser (in Produkten) erhalten.

Für die Nutzung der Grafik gibt es zwei Sezanrien: aktive und passive Nutzer. Der passive Nutzer tritt nicht mit der Grafik in Interaktion sondern betrachtet nur. Er soll folgende Aspekte verstehen:

  • Der virtuelle Verbrauch ist deutlich höher als der direkte Verbrauch
  • Es gibt große Unterschiede im Verbrauch von virtuellem Wasser zwischen den Produkten

Der aktive Nutzer zeichnet sich durch Interesse, Experimentierfreude und interaktion mit der Grafik aus. Er soll die Möglichkeit haben die Aspekte des ersten Szenarios (passiver Nutzer) konstruktiv zu vertiefen. Als Beispiel könnte er gezielt die Produkte miteinander vergleichen, die er häufig konsumiert/kauft.

Scribbel zum Prozess3. Prozess

Die dritte Ebene in unserer Infografik soll an einem Beispiel zeigen, wie die hohen virtuellen Wassermengen für ein Produkt zustande kommen. Diese Frage wird bei allen bisherigen Plakaten und Grafiken vernachlässigt. Der Nutzer soll die verschiedenen Stationen in der Kaffeeproduktion kennen lernen und Gespür dafür entwickeln, wo während der Produktion wieviel Wasser benötigt wird.

Der passive Nutzer interagiert auch hier wenig bis gar nicht mit der Grafik. Ziel ist es dem Nutzer verschiedene Stationen der Kaffeeproduktion zu zeigen. Dadurch bekommt er einen groben Überblick, welche Prozesse Wasser benötigen. Folgende Stationen sind dabei wichtig:

  • Wachstum der Kaffeeplanze
  • trennen der Bohnen von der Kirsche
  • schälen, polieren, sieben und sortieren
  • rösten der Kaffeebohnen
  • (verpacken und transportieren)
(Quelle: A.K. Chapagain und A.Y. Hoekstra, “The water needed to have the Dutch drink coffee” (Vgl. Eintrag vom 14.April))

Der aktive Nutzer dagegen interessiert sich für die Materie und hat Spaß an der Exploration. Er soll die Möglichkeit haben zu erfahren, in welchen Prozessen wieviel Wasser verbraucht wird. Wichtig ist dabei, dass der Nutzer die Daten&Fakten nicht nur präsentiert bekommt, sondern aktiv in den Prozess eingebunden wird. Er soll den Herstellungsprozess selbst durchlaufen und dabei erleben, wieviel Wasser in der Produktion von einer Tasse Kaffee steckt. Dabei muss der Nutzer aber nicht linear vorgehen sondern kann die Prozesse frei anwählen, für die er sich interessiert.

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Zentrale Fragen und Ziele

14. April 2009

Heute haben wir die Ziele und Fragestellungen für die Infografik nochmals konkretisiert:

ZIEL: Betrachter für das Thema “virtuelles Wasser” sensibilisieren und auf die Problematik aufmerksam machen! Die Infografik soll möglichst nah am Alltag des Betrachters sein und an bekanntes anknüpfen.

Fragen: Folgende Fragen sollen mit der Infografik beantwortet werden (Vgl. Eintrag vom 7. April):

  • Wie ist die Wasserverteilung (Süßwasser/Salzwasser etc.) auf der Erde?
  • Was ist virtuelles Wasser?
  • Welches Produkt braucht wieviel virtuelles Wasser?
  • Wie setzt sich der Wert des virtuellen Wassers bei einem bestimmten Produkt zusammen?

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