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Archiv für die Kategorie ‘Recherche’

Infografik in der ZEIT

20. Juni 2009

Infografik der ZEITDurch eine E-Mail eines interessieren Besuchers unseres Blogs wurden wir auf die aktuelle Ausgabe der Zeit aufmerksam gemacht. Darin gibt es eine schön gestaltete Infografik zum Thema Virtuelles Wasser.

Das Konzept dabei ist unserem ähnlich und enthält z.B. einen Vergleich verschiedener Produkte, eine Form der Visualisierung von Wassermengen, einen Vergleich mit dem realen Wasserverbrauch einer Person pro Tag, eine kurze Info, wie sich virtuelles Wasser berechnet und die Information wieviel Wasser der Erde überhaupt nutzbar ist. Alles Elemente, die in unserem Konzept ebenfalls auftauchen!

Die Infografik lässt sich als PDF auf http://www.zeit.de/online/2009/25/infografik-wasser herunterladen.

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Wasserverbrauch pro Person pro Tag

5. Juni 2009

Dieser Blog-Eintrag ist Teil der Entwicklung einer interaktiven Infografik zum Thema “Virtuelles Wasser”. Mehr Infos gibt es im Pressetext.

Für die Vergleichsebene war noch eine kleine Recherche nötig. Als eine Art Referenz soll dort ein Balkendiagramm angezeigt werden, das den Wasserverbrauch einer Person pro Tag visualisiert. Dies soll helfen die Zahlen des Virtuellen Wassers in Relation zu setzten (Vgl. Eintrag “Interaktionskonzept Vergleichsebene“, 8. Mai 09)

Folgende Zahlen haben wir (bei Wikipedia) gefunden, mit anderen Quellen verglichen und leicht angepasst:

Gesamtverbrauch einer Person pro Tag: 126 Liter!

Wasserverbrauch pro Person pro TagDer Wasserverbrauch setzt sich zusammen durch:

Trinken und Kochen:   4 Liter
Geschirrspülen:  6 Liter
Putzen:   6 Liter
Körperpflege:   10 Liter
Baden und Duschen:   30 Liter
Wäschewaschen:   30 Liter
Toilettenspülung:   40  Liter

Das original Datenblatt mit allen Zahlen gibt es hier zum Download (XSLX-Format, 16KB).

Quellen: http://www.stadtwerke-gengenbach.de/de/produkte/wasser/wasserverbrauch/ und http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserverbrauch

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Links zur Kaffeeherstellung

19. Mai 2009

Folgendes Video zeigt die Herstellung von Kaffee mit animierten, anschaulichen Infografiken:

Außerdem gibt es weitere Weblinks zu Quellen, die sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigen:

Ein interessantes Projekt mit spannenden Interaktionsmöglichkeiten haben vier Studenten der HfG Gmünd realisiert:

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Kampagne des FAO

11. Mai 2009


Auch die ‘Water Developement and Management Unit’ des FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) bietet zahlreiche Informationen zum Thema Wasser und Ressourcen. Unter anderem gibt es eine Kampagne um die Öffentlichkeit über virtuelles Wasser zu informieren.

Plakat des FAOTeil der Kampagne ist eine (ansatzweise interaktive) Animation auf dieser Seite: http://www.fao.org/nr/water/infores_multimedia.html (Vgl. YouTube Video oben).

Außerdem bietet das FAO verschiedene kate, Flyer und E-Cards auf dieser Seite an: http://www.fao.org/nr/water/promotional.html

Auf YouTube finden sich außerdem noch weitere Videos unter http://www.youtube.com/faowater

Kritik

Unserer Meinung nach sind die Medien der Kampagne zwar schön gestaltet, Informationsgehalt und Behaltensleistung lassen aber sehr zu wünschen übrig. Die Animation verfälscht die grafische Repräsentation von Daten, ist nur minimal interaktiv (Play/Pause) und wirkt wenig ansprechend auf den Nutzer.

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Links, Infos und Quellen zum Thema

25. April 2009

Zum Thema virtuelles Wasser gibt es zahlreiche Abhandlungen, Berichte und Artikel.  Einige davon sind hier aufgelistet und dienten uns bei der Konzeption der interaktiven Infografik als Quellen:

Water Footprint Network: DIE Quelle für Informationen rund um das Thema “virtuelles Wasser”. Das WFN wurde unter anderem von Prof. Arjen Y. Hoekstra gegründet, dem Erfinder des Water-Footprint-Konzepts zu dem auch der Aspekt des virtuellen Wasser gehört. Die non-profit Organisation arbeitet mit Partnern wie z.B. WWF und UNESCO zusammen. Auf der Website www.waterfootprint.org (Engl.) finden sich zahlreiche wissenschaftlich fundierte Fakten und Publikationen. Die Zahlen und Fakten unserer interaktiven Infografik beziehen sich auf diese Arbeiten und Veröffentlichungen des WFN!

WWF Plakat zu Virtuellem Wasser, (c) WWFWWF: Auch WWF Deutschland bietet Informationen zum virtuellen Wasser. Die Organisation versucht auch die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen und publiziert z.B. ein Plakat, das die (virtuellen) Wassermengen von verschiedenen Produkten darstellt (Vgl. Abbildung links, (C) WWF Deutschland). Dieses Plakat und die dazugehörige Pressemeldung gibt es unter http://www.wwf.de/presse/details/news/185_liter_wasser_in_einer_tuete_chips/.

Süddeutsche Zeitung: Der Artikel der Süddeutschen Zeitung führt sehr gut in die Thematik des virtuellen Wassers ein und beleuchtet auch den Zusammenhang mit gobalen (Wasser-)Problemen. Zu lesen gibt’s den Artikel unter  http://www.sueddeutsche.de/wissen/552/325417/text/

World Water Forum: Das World Water Forum beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema “virtuelles Wasser”. Auf der Website http://worldwatercouncil.org/index.php?id=866&L=1%2Fp…ent.by.ru%2Fr57.php%3F%3F%2Finclude%2Finc_ext%2Fspaw%2Fdialogs%2Ftable.php%3Fspaw_root%3Dhttp%3A finden sich zahlreiche Informationen und Berichte. Der Fokus liegt dabei auf der globalen Sicht, wobei z.B. der Handel mit virtuellem Wasser (also Wasser-intensiven-Produkten) beleuchtet wird. Außwirkungen des Water-Footprint-Konzepts und die damit zusammenhängenden Lösungsmöglichkeiten für das Problem der Wasserknappheit werden dort ebenfalls diskutiert.

Insgesamt ist zu sagen, dass wir uns bei Recherche und Konzept unserer interaktiven Infografik am Ziel orientiert haben den (evtl. unwissenden) Nutzer für dieses Thema zu sensibilisieren. In die Konzeption sind deswegen nur die Informationen eingeflossen, die mit dem Alltag der Nutzer zu tun haben. Beispielsweise die Problematik des weltweiten Handels mit virtuellem Wasser haben wir aus diesem Grund außen vor gelassen.

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Zielmedium und Zielgruppe

24. April 2009

Zielmedium

Das Zielmedium unserer interaktiven Infografik wird das Internet sein. Auf diese Weise erreichen wir ein großes Publikum, da die Infografik zu jeder Zeit abgerufen werden kann. Eine Einsatzmöglichkeit besteht darin, die Infografik als Zusatz zu einem Artikel über virtuelles Wasser zu veröffentlichen. Die Nutzer könnten so das in dem Artikel erworbene Wissen auf explorative Art festigen und erweitern.

Zielgruppe

Die Zielgruppe unserer Infografik ist eine sehr vielseitige und große. Vorraussetzungen die die Personen mitbringen sollten, sind ein Internetzugang und das Interesse für das Thema des virtuellen Wassers, bzw. Spaß daran etwas Neues zu entdecken. Wir gehen davon aus, dass sich unsere Zielgruppe zwischen 15 und 60 Jahren bewegt. Jugendliche ab 15 Jahren beginnen sich für das Thema des virtuellen Wassers zu interessieren und Personen über 60 Jahren werden vermutlich nicht das Medium einer interaktiven Infografik wählen. Innerhalb dieser Altersspanne gibt es Nutzer mit unterschiedlich ausgeprägtem Interesse an Interaktivität. So werden einige Nutzer eher weniger explorativ vorgehen und sich lediglich die Basisinformationen ansehen, während andere Nutzer großen Spaß daran haben selbst zu entdecken und Zusammenhänge zu erkunden.

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Benchmark

23. April 2009

Hier eine Sammlung von verschiedenen Projekten, Grafiken, Fotos, etc. zum Thema “virtuelles Wasser” als eine Art Benchmark und als Ideenpool für unser eigenes Projekt:

Infografik von Timm Kekeritz

Infografik von Timm Kekeritz

Der Grafikdesigner Timm Kekeritz hat bereits ein vielbeachtetes Plakat zum Thema “virtuelles Wasser” gestaltet (Vgl. Eintrag vom 10. April). Sein “The Virtual Water Project” basiert auf dem Bericht von A.K. and Hoekstra, A.Y. (2004), »Water footprints of nations«, der UNESCO-IHE in den Niederlanden. Das doppelseitige Plakat zeigt auf einer Seite die virtuellen Wassermengen von Produkten, auf der anderen Seite den virtuellen Wasserverbrauch (“Water footprint”, inkl. Im- und Export) verschiedener Nationen. Mehr Infos zu Plakat, Projekt und den Reaktionen in der Presse gibt es auf http://www.traumkrieger.de/virtualwater/.

General Electric: Plug Into the Smart Grid

General Electric Grafik

Mit der interaktiven Infografik (eigentlich eher Microsite) zum Thema “Smart grid” (Intelligentes Stromnetz) setzt General Electric neue Maßstäbe in Gestaltung und Programmierung. Die Seite ist Teil der Kampagne “Ecomagination” und wirb dafür ins Stromnetz von General Electric zu wechseln. Die Nutzer werden dabei sehr stark emotional angesprochen und zur Interaktion aufgefordert (simulativ und explorativ). Zu sehen gibt’s die Grafik auf http://ge.ecomagination.com/smartgrid/

Visualisierung von Stefan Stubbe

Visualisierung von Stefan Stubbe

Die Installation des Grafikdesign-Studenten Stefan Stubbe soll die versteckten, schwer vorstellbaren Volumenwerte von täglich verbrauchtem Wasser veranschaulichen und den Menschen im Umgang mit Wasser sensibilisieren. Sie ist als vierteiliges Ausstellungsobjekt gedacht und demonstriert die benötigte Menge an virtuellem Wasser für Orangensaft, Milch, Kaffee und Tee. Nach Knopfdruck beginnt Wasser durch das Gefäß zu fließen, ein Display zeigt den aktuellen Wasserstand an. Mehr gibt’s auf http://www.stefanstubbe.com/pr_vwasser.php.

‘art meets science’-Project

Art meets Science - Projekt

Die Künstler des Art meets Science Projekts sind der Meinung, dass der Blick auf das unsichtbare Wasser sich hervorragend für eine künstlerische Umsetzung eignet, ohne dabei den wissenschaftlichen Kontext verlieren zu müssen. In der Ausstellung zum Thema “virtual water” gab es viele kreative Ansätze, die dieses Thema aus den verschiedensten Perspektiven beleuchten. Mehr gibt’s auf der Projekt Website http://www.artmeetsscience.de/austellung/index.html.


Fotostrecke von The Guardian

Foto des Guardian

Neben verschiedenen Artikeln bietet die englische Tageszeitung The Guardian eine Fotostrecke. Dabei werden die Zahlen des virtuellen Wassers mit zahlreichen Bildern verknüpft. Die Fotostrecke gibt es auf der Website des Guardian (Engl.) unter http://www.artmeetsscience.de/austellung/index.html.


Microsite von www.H2ouse.org

Navigationselement von H2ouse.org

Die Website H2ouse.org bietet jede Menge Informationen, wie Wasser gespart werden kann. Dazu gibt es unter Anderem eine Microsite in der sich der Nutzer durch den Grundriss eines Hauses navigieren kann. Bei Klick auf eines der Zimmer erscheint dieses als Grafik und der Nutzer kann wählen zu welchen Geräten (z.B. Wasserhahn …) er nähere Informationen will. Diese Art der Navigation erinnert an eine Art interaktive Infografik und ist auf der Seite http://www.h2ouse.org/tour/index.cfm zu sehen.

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140 L Wasser für eine Tasse Kaffe?

14. April 2009

Wie kommen die Zahlen für das virtuelle Wasser zustande?

Eine Antwort auf diese Frage soll ein zentraler Aspekt unserer interaktiven Infografik werden.Die Wichtigkeit einer Antwort darauf wird z.B. durch folgendes Zitat (auf dieser Website) deutlich, was sich auf die Angabe von 140L Wasser für eine Tasse Kaffe bezieht:

Wie diese Zahlen zustande kommen ist mir rätzelhaft. [...] Finde solche Zahlen unseriös.

Für den “Otto-Normal-Anwender” ist es leider undurchschaubar, wie sich solche Zahlen errechnen. Speziell für das Beispiel Kaffee gibt es einen sehr detaillierten Bericht von A.K. Chapagain und A.Y. Hoekstra, zwei Wissenschaftlern des UNESCO IHE (Institute for Water Education).Darin wird genau aufgeschlüsselt wofür bei der Herstellung von Kaffee wieviel Wasser verbraucht wird. Den Bericht “The water needed to have the Dutch drink coffee” gibt es hier zum Download (PDF, 500KB, Englisch).

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Zentrale Fragen und Ziele

14. April 2009

Heute haben wir die Ziele und Fragestellungen für die Infografik nochmals konkretisiert:

ZIEL: Betrachter für das Thema “virtuelles Wasser” sensibilisieren und auf die Problematik aufmerksam machen! Die Infografik soll möglichst nah am Alltag des Betrachters sein und an bekanntes anknüpfen.

Fragen: Folgende Fragen sollen mit der Infografik beantwortet werden (Vgl. Eintrag vom 7. April):

  • Wie ist die Wasserverteilung (Süßwasser/Salzwasser etc.) auf der Erde?
  • Was ist virtuelles Wasser?
  • Welches Produkt braucht wieviel virtuelles Wasser?
  • Wie setzt sich der Wert des virtuellen Wassers bei einem bestimmten Produkt zusammen?

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Infografik – Virtuelles Wasser

10. April 2009

Timm Kekeritz hat bereits ein sehr stylisches Plakat zum Thema virtuelles Wasser gestaltet. Im Netz existiert als Ergänzung zum Plakat (hier) außerdem folgende interaktive Infografik. Sie zeigt, welches Produkt wieviel virtuelles Wasser verbraucht.

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