Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

  • Das Buch zum IIID-Award 2011

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    Einige Monate nach dem IIID-Wettbewerb erreichte uns (endlich) das “IIIDaward 2011 Book”, in welchem alle nominierten Arbeiten gezeigt werden. Mit dabei sind exzellente Arbeiten aus dem Bereich Informationsdesign, rund um den Globus. Neben dem “Award Book” gibt es außerdem das “Future Book”, welches viele zukunftsweisende, studentische Arbeiten enthält.

    Hier ein Einblick in das Award Book mit unserem Beitrag zum Multitouch Lab Journal:

  • Videoclip zum MLJ

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    Für das Microsoft BizSpark-Programm hat das Fraunhofer IPA einen kurzen Videoclip produziert, indem das Multitouch Lab Journal vorgestellt wird.

  • Sieger beim IIIDaward 2011

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    Wir wurden vom International Institute for Information Design mit dem IIIDaward 2011 ausgezeichnet!

     

    IIIDaward

    IIIDaward

    Mit unserer Bachelorarbeit zum Multitouch Lab Journal konnten wir die Jury überzeugen uns in der Kategorie “Student” als Gewinner zu wählen. Natürlich freuen wir uns sehr über die Auszeichnung sowie die Wertschätzung und Anerkennung unserer Arbeit.

    Bei dem internationalen Wettbewerb für herrausragendes Informationsdesign haben zahlreiche talentiere Designer aus der ganzen Welt teilgenommen. Ein Blick auf die Webseite lohnt sich also nicht nur wegen unseres Projektes:

  • Das MLJ in der WEAVE

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    Nach PAGE und GIT, erschien in der Zeitschrift “WEAVE” (05.201, S. 13) ebenfalls ein kurzer Artikel über das Multitouch Lab Journal.

    Artikel über das MLJ in der WEAVE

    Artikel über das MLJ in der WEAVE

     

  • Das MLJ in der GIT Labor-Fachzeitschrift

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    Nach einem kurzen Artikel in der PAGE erschien, ebenfalls im Juli 2011, ein zweiseitiger Artikel über das MLJ in der GIT Laborfachzeitschrift ( 7/2011, S.452-453).

    Der Artikel kann online im GIT Laborportal nachgelesen werden:
    http://www.git-labor.de/forschung/informationstechnologie-it/multitouch-lab-journal-neuartiges-elektronisches-laborbuch-fuer.

    Außerdem wurde uns vom GIT-Verlag eine PDF-Version des Artikels zur Verfügung gestellt: GIT-Artikel über das MLJ

    Artikel über das MLJ in der GIT Laborfachzeitschrift

    Artikel über das MLJ in der GIT Laborfachzeitschrift

     

     

  • Das MLJ in der PAGE

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    In der Juli-Ausgabe (08/2011) der Designzeitschrift PAGE erschien in der Kategorie “Ausbildung” ein kurzer Artikel über das Multitouch Lab Journal.

    Artikel über das MLJ in der Page

    Artikel über das MLJ in der Page

     

     

  • Fazit, Ausblick und Aktuelles

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    Fazit

    In unserer Bachelorarbeit und diesem dazugehörigen Blog wurden die Konzeption und Gestaltung des Multitouch Lab Journal vorgestellt. Dabei zog sich ein nutzerzentrierter und ganzheitlicher Ansatz durch den kompletten Entwicklungsprozess. Eine ausführliche Nutzungskontextanalyse war die Basis dafür.
    Während der Analyse hat sich gezeigt, dass die Arbeit mit dem Laborbuch vielschichtiger und komplexer ist als ursprünglich angenommen. Es wurde deutlich, dass das Umfeld und die Persönlichkeit eines Wissenschaflters in hohem Maße dessen Arbeit und die Nutzung seines Laborbuches prägen. Es hat sich außerdem gezeigt, dass der Nutzen eines Laborbuches über die reine Dokumentation von Versuchen hinausgeht. Das Buch ist Teil eines größeren wissenschaftlichen Ökosystems, welches aus dem Zusammenspiel von Forschungsarbeit und dem Wunsch, diese zu publizieren, besteht.
    Durch die Analyse konnten zahlreiche Chancen beleuchtet werden, wie ein Multitouch-System die ganze Bandbreite der Forschertätigkeiten im biochemischen Labor unterstützen kann. Das konzpierte Multitouch Lab Journal geht daher über die Funktionen eines traditionellen Laborbuches hinaus. Durch die ganzheitliche Integration in den Arbeitskontext bietet es dem Nutzer eine große Hilfestellung in seiner täglichen Arbeit.

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  • Interface- und Interaktionskonzept: Zusammenfassung und Übersicht

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    Nachdem wir alle Bereiche des Systemkonzeptes einzeln betrachtet haben, kommt nun mal eine Übersicht über das gesamte Gefüge, was das “große Ganze” vielleicht etwas besser verständlich macht.

    MLJ Gesamtüberblick

    MLJ Gesamtüberblick

    In den vorherigen Artikeln haben wir detailliert das Konzept des MLJ erläutert. Ziel des Systems ist es Nutzerbedürfnisse zu befriedigen. Auf welche Art und Weise dies beim MLJ erreicht wird, fasst der folgende Artikel zusammen. » Mehr…

  • Hard- und Softwarekonzept des MLJ

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    Nachdem wir, basierend auf der Nutzungskontextanalyse, Anforderungen an das System definiert haben, galt es diese in ein Konzept zu übersetzen. In den folgenden Abschnitten werden Hard- und Softwarekonzept des Multitouch Lab Journal (MLJ) erklärt.

    Hardwarekonzept

    Herkömmliche Laborbücher kommen in verschiedenen Kontexten zum Einsatz. Im Büro helfen sie bei der Recherche, der Vorbereitung und der Auswertung von Versuchen. Im Labor dienen sie der Durchführung und Dokumentation. Des Weiteren können sie leicht mitgenommen werden, um Kollegen den eigenen Arbeitsstand zu präsentieren. Um diesen Situationen gerecht zu werden, beinhaltet das Hardwarekonzept des MLJ mehrere Geräte, die auf dieselbe Datenbasis zugreifen. Alle Daten werden auf einem zentralen Server gespeichert, der mit dem Internet in Verbindung steht. Dieses Prinzip ist auch aus dem sogenannten “Cloud Computing” bekannt.

    In seinem Büro kann der Wissenschaftler für die Arbeit mit dem MLJ einen Desktop-PC nutzen. Über Tastatur und Maus lassen sich komfortabel längere Texte eingeben. Außerdem kann über die gängigen Office-Lösungen auf die Daten des MLJ zugegriffen werden. Außerhalb des Büros kommen portable Geräte wie Tablet-PCs oder Smartphones zum Einsatz. Diese Geräte bieten eine hohe Flexibilität und die Möglichkeit, drahtlos auf den MLJ-Server zuzugreifen. Es ist anzumerken, dass für beide Geräteklassen Benutzeroberflächen nötig sind, die an die jeweilige Art der Bedienung angepasst sind. Für portable Geräte bietet es sich außerdem an, nur die Funktionalitäten zu implementieren, die für eine mobile (und damit eingeschränkte) Nutzung wichtig sind. Für einen ganzheitlichen Ansatz sind diese beiden Geräteklassen zwar wichtig, werden aber nicht näher erläutert.

    Multitouch-System im Labor

    MLJ im Labortisch integriert

    MLJ im Labortisch integriert

    Gemäß dem Ziel unserer Arbeit soll stattdessen das Multitouch-System im Labor näher betrachtet werden. Dieses System besteht aus mehreren Multitouchscreens, welche in die Arbeitsplätze integriert sind. Sie finden sich sowohl in normalen Arbeitsflächen als auch in der Sterilbank. Dadurch wird kein zusätzlicher Platz für Hardware benötigt, was im Labor ein großer Vorteil ist. Außerdem ist die Bedienung des Systems einfach und direkt. Dadurch wird gefördert, dass ein Wissenschaflter seine Arbeit unmittelbar dokumentiert, wie es den Richtlinien zum Führen eines Laborbuches entspricht. Die Multitouch-Oberfläche liegt auf einer Ebene mit der umliegenden Arbeitsfläche und besteht aus robustem und abwaschbarem Glas. Durch eine chemikalienbeständige Beschichtung kann darauf auch experimentiert und gearbeitet werden. Die Abbildung zeigt die Integration des MLJ-Systems in einen Laborarbeitsplatz. Die Höhe einer Arbeitsplatte beträgt 90 cm, was den Empfehlungen für ergonomisches Arbeiten bei leichten Labortätigkeiten entspricht. Als Multitouch-Technologie kommt ein optisches System zum Einsatz. Dieses unterstützt nicht nur die Eingabe durch Berührungen oder mit einem Stift, sondern auch die Erkennung von Markierungen (Tags). Objekte, wie z.B. Reagenzien, werden mit einer solchen Markierung versehen und können so vom System eindeutig identifiziert werden, wenn sie auf der Multitouch- Oberfläche abgestellt werden. Weiter lässt sich das MLJ auch mit Handschuhen bedienen, was wichtig für die Arbeit im Labor ist. Außerdem gehört ein Infrarot-LED-Stift zur Ausstattung. Dieser ist batteriebetrieben und strahlt Infrarotlicht ab, sobald ein leichter Druck auf die Spitze ausgeübt wird. Dadurch aktiviert er sich beim Schreiben automatisch und benötigt keinen zusätzlichen Schalter. Der Stift kann sterilisiert werden.

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  • Stift- und Handbedienung von Multitouch-Systemen

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    Hier ein weiterer Auszug aus unserer Bachelorarbeit, der sich mit Grundlagen zur Stift- und Handbedienung von Multitouch-Systemen beschäftigt.

    Bisher wurde Multitouch vor allem aus Sicht der Touch-Bedienung betrachtet. Hinckley, Yatani, Pahud, Coddington, Rodenhouse, Wilson, Benko und Buxton schreiben jedoch „[...] multi-touch is not the whole story. [...] The pen has a role to play as well“ (2010a, S. 537). Dabei gehen die Autoren nicht von einer reinen Stiftbedienung aus, sondern bevorzugen eine Kombination aus Hand- und Stiftbedienung. Sie argumentieren, dass Menschen in der Regel zwei Hände nutzen, um Aufgaben in der realen Welt auszuführen, und verweisen auf ein Experiment von Guiard (1987). Dieser demonstriert in einem Versuch, wie beim Schreiben unbewusst beide Hände verwendet werden. Während die bevorzugte Hand relativ zum Tisch nahezu immer an der gleichen Stelle schreibt, verschiebt die nicht-bevorzugte Hand kontinuierlich das Blatt. Der linke Teil der unteren Abbildung zeigt das beschriebene Blatt aus Guiards Experiment. Im rechten Teil ist der Druchdruck zu sehen, der mit Kohlepapier erzeugt wurde, was am Tisch fixiert war.

    Experiment von Guiard zur Arbeitsteilung zwischen Händen beim Schreiben

    Experiment von Guiard zur Arbeitsteilung zwischen Händen beim Schreiben

    Dieses Prinzip der Arbeitsteilung zwischen den Händen kann auch auf die Interaktion mit einem Multitouch-System übertragen werden, indem eine multimodale Eingabe mit Stift und Hand ermöglicht wird. Daraus ergibt sich allerdings das Problem, dass zwischen Befehlsmodus (command mode) und Schreibmodus (ink mode) unterschieden werden muss. Der Befehlsmodus dient zum Bedienen des Systems, d.h. zum Ausführen von Funktionen, während im Schreibmodus alle Eingaben als „Tinte“ (ink) erkannt werden. Hinckley et al. schlagen folgendes Prinzip vor: „the pen writes, and touch manipulates“ (2010a, S. 539). Die Umschaltung zwischen den beiden Modi geschieht implizit durch die Verwendung der Hand (Befehlsmodus) oder des Stiftes (Schreibmodus). Li, Hinckley, Guan und Landay vergleichen in ihrer Studie die Effizienz von verschiedenen Techniken für die Umschaltung zwischen diesen Modi (2005). Die Autoren kommen zum folgenden Schluss: „[...]pressing a button with the non-preferred hand offers the fastest performance [...]“ (Li et al., 2010, S. 1).

    Hinckley et al. gehen noch einen Schritt weiter und untersuchen, wie durch die Kombination aus Stift und Hand neue Werkzeuge geschaffen werden können. Die dadurch entstehende Interaktion demonstrieren sie eindrucksvoll in einem Video (siehe unten) und kommen zum Schluss: „the combination of pen+touch input yields new tools“ (2010a, S. 540). Dabei erwähnen die Autoren aber auch, dass es noch ungelöste Probleme gibt und weitere Untersuchungen zu diesem Thema nötig sind. » Mehr…

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