Autoren Archiv

  • Sieger beim IIIDaward 2011

    0

    Wir wurden vom International Institute for Information Design mit dem IIIDaward 2011 ausgezeichnet!

     

    IIIDaward

    IIIDaward

    Mit unserer Bachelorarbeit zum Multitouch Lab Journal konnten wir die Jury überzeugen uns in der Kategorie “Student” als Gewinner zu wählen. Natürlich freuen wir uns sehr über die Auszeichnung sowie die Wertschätzung und Anerkennung unserer Arbeit.

    Bei dem internationalen Wettbewerb für herrausragendes Informationsdesign haben zahlreiche talentiere Designer aus der ganzen Welt teilgenommen. Ein Blick auf die Webseite lohnt sich also nicht nur wegen unseres Projektes:

  • Das MLJ in der WEAVE

    0

    Nach PAGE und GIT, erschien in der Zeitschrift “WEAVE” (05.201, S. 13) ebenfalls ein kurzer Artikel über das Multitouch Lab Journal.

    Artikel über das MLJ in der WEAVE

    Artikel über das MLJ in der WEAVE

     

  • Das MLJ in der GIT Labor-Fachzeitschrift

    0

    Nach einem kurzen Artikel in der PAGE erschien, ebenfalls im Juli 2011, ein zweiseitiger Artikel über das MLJ in der GIT Laborfachzeitschrift ( 7/2011, S.452-453).

    Der Artikel kann online im GIT Laborportal nachgelesen werden:
    http://www.git-labor.de/forschung/informationstechnologie-it/multitouch-lab-journal-neuartiges-elektronisches-laborbuch-fuer.

    Außerdem wurde uns vom GIT-Verlag eine PDF-Version des Artikels zur Verfügung gestellt: GIT-Artikel über das MLJ

    Artikel über das MLJ in der GIT Laborfachzeitschrift

    Artikel über das MLJ in der GIT Laborfachzeitschrift

     

     

  • Das MLJ in der PAGE

    0

    In der Juli-Ausgabe (08/2011) der Designzeitschrift PAGE erschien in der Kategorie “Ausbildung” ein kurzer Artikel über das Multitouch Lab Journal.

    Artikel über das MLJ in der Page

    Artikel über das MLJ in der Page

     

     

  • Fazit, Ausblick und Aktuelles

    0

    Fazit

    In unserer Bachelorarbeit und diesem dazugehörigen Blog wurden die Konzeption und Gestaltung des Multitouch Lab Journal vorgestellt. Dabei zog sich ein nutzerzentrierter und ganzheitlicher Ansatz durch den kompletten Entwicklungsprozess. Eine ausführliche Nutzungskontextanalyse war die Basis dafür.
    Während der Analyse hat sich gezeigt, dass die Arbeit mit dem Laborbuch vielschichtiger und komplexer ist als ursprünglich angenommen. Es wurde deutlich, dass das Umfeld und die Persönlichkeit eines Wissenschaflters in hohem Maße dessen Arbeit und die Nutzung seines Laborbuches prägen. Es hat sich außerdem gezeigt, dass der Nutzen eines Laborbuches über die reine Dokumentation von Versuchen hinausgeht. Das Buch ist Teil eines größeren wissenschaftlichen Ökosystems, welches aus dem Zusammenspiel von Forschungsarbeit und dem Wunsch, diese zu publizieren, besteht.
    Durch die Analyse konnten zahlreiche Chancen beleuchtet werden, wie ein Multitouch-System die ganze Bandbreite der Forschertätigkeiten im biochemischen Labor unterstützen kann. Das konzpierte Multitouch Lab Journal geht daher über die Funktionen eines traditionellen Laborbuches hinaus. Durch die ganzheitliche Integration in den Arbeitskontext bietet es dem Nutzer eine große Hilfestellung in seiner täglichen Arbeit.

    » Mehr…

  • Gestaltung der Menüs im MLJ

    0
    Werkzeugmenü

    Werkzeugmenü

    Ein wichtiger Aspekt beim Interfacedesign des MLJ ist die Unterscheidung zwischen gegenständlich und abstrakt, was bei der Gestaltung von Präsentations- und Arbeitsmodus besonders deutlich wird. Die Menüs im MLJ stehen zwischen diesen gestalterischen Gegensätzen. Sie gehören konzeptionell zum System und sind abstrakt, weil sie in der realen Welt nicht vorzufinden sind. Zugleich exisiteren in der realen Welt aber zahlreiche Bedienelemente, wie z.B. Schaltflächen und Schieberegler, deren Bedienung der Nutzer gelernt hat.

    Die Gestaltung der Menüs im MLJ ist sehr flächig und kommt ohne Farbverläufe und Schatten aus. Gleichzeitig erwecken dünne kontrastreiche Linien den Eindruck von Einkerbungen und trennen so die einzelnen Bedienelemente voneinander ab. Abgerundete Ecken lassen die Menüs als eine abgeschlossene Einheit erscheinen. Die Abbildung links zeigt das Werkzeugmenü, an dem sich die genannten Aspekte gut erkennen lassen.

    Insgesamt haben alle Menüs im MLJ eine hochwertige Anmutung. Diese wird durch die Verwendung dunkler Farben im Hintergrund, einer leichten Transparenz, sowie zahlreicher gestalterischer Details erzeugt. Außerdem passen die Menüs gut in das Spannungsfeld von Hell und Dunkel bzw. Präsentations- und Arbeitsmodus.

  • Gestaltung von Präsentations- und Arbeitsmodus

    0

    Ein wichtiger Aspekt beim MLJ ist die Unterteilung in Arbeits- und Präsentationsmodus. Der Präsentationsmodus dient zum Planen und Organisieren der Arbeit, wohingegen im Arbeitsmodus Versuche durchgeführt und dokumentiert werden. Die Unterscheidung der beiden Modi sowie ihre Funktionen spiegeln sich auch im User Interface wider. Grundlage für die gesamte Gestaltung war  die Unterscheidung verschiedener Abstraktionsstufen. So spricht der Präsentationsmodus gestalterisch eine abstrakte Sprache, während der Arbeitsmodus eher gegenständlich dargestellt ist. Dazwischen gibt es jedoch auch Abstufungen. In den unteren beiden Abbildungen lassen sich die beiden Modi vergleichen. Die Aufteilung in „abstrakt“ und „gegenständlich“ hilft dem Nutzer, ein mentales Modell des Systems zu erstellen und die Interaktionsmöglichkeiten der jeweiligen Modi zu unterscheiden.

    Der Präsentationsmodus ist abstrakt gestaltet

    Der Präsentationsmodus ist abstrakt gestaltet

    Der Arbeitsmodus ist gegenständlich gestaltet

    Der Arbeitsmodus ist gegenständlich gestaltet

    Die Visualisierung der Versuche im Präsentationsmodus stellt ein real nicht existentes Prinzip der Organisation dar. Auch die Interaktion mit einer skalierbaren Benutzeroberfläche findet in der realen Welt keine Entsprechung. Deshalb folgt der Präsentationsmodus des MLJ einer abstrakten Darstellungsweise. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass Elemente und Effekte, wie z.B. realistische Farbverläufe und Schatten, vermieden werden. » Mehr…

  • Schrift & Farben im MLJ

    0

    Nach mehreren ausführlichen Artikel zum Interface- und Interaktionskonzept folgt nun das Thema Design. Für ein gelungenes Produkt ist nicht nur ein durchdachtes Konzept sondern auch die dazu passende Gestaltung nötig. Beide Aspekte gehen Hand in Hand. In den nächsten Blog-Artikeln wird beschrieben, wie die Gestaltung der Bedienschnittstelle (User Interface) das vorher beschriebene Konzept des MLJ vervollständigt. Es gibt mehrere Aspekte, die für die Gestaltung des MLJ wichtig sind. Das User Interface des Systems soll funktional sein und dem Nutzer Hinweise zur Bedienung geben. Weiter soll es sich in die Laborumgebung einfügen und die Anmutung eines professionellen Werkzeugs besitzen. Auch ein  ästhetisches Erscheinungsbild ist wichtig (vgl. User Experience).

    Schrift

    Beim MLJ kommt die Schriftfamilie „Segoe“ zum Einsatz. Diese Schriftfamilie existiert in mehreren Variationen, wie z.B. „Segoe UI“ und „Segoe Print“. Segoe wurde von Steve Matteson entworfen und von Microsoft lizensiert. Die Schriftfamilie kommt zum Beispiel in Windows 7 und verschiedenen anderen Produkten von Microsoft zum Einsatz (vgl. Wikipedia).

    Segoe UI

    Segoe UI

    Segoe UI

    Die Schrift Segoe UI wurde speziell für die Verwendung in einem User Interface (UI) entwickelt. Sie hat eine hohe x-Höhe, offene Punzen und ein sehr klares Schriftbild. Dadurch wirkt die Schrift offen, freundlich, und ist sehr gut lesbar. Weiter hat sie den Charakter einer humanistischen, serifenlosen Schrift und ist in mehreren Schriftschnitten erhältlich. Damit entspricht die Segoe UI allen Anforderungen an eine  gute Schrift für Bildschirmanwendungen. » Mehr…

  • Interface- und Interaktionskonzept: Eingabe

    0

    Eine zentrale Frage bei der Interaktion mit dem Multitouch Lab Journal beschäftigt sich damit, wie Inhalte eingegeben (d.h. geschrieben oder generiert) werden können. Das Hard- und Softwarekonzept des MLJ sieht zu diesem Zweck einen speziellen Infrarot-LED-Stift vor, mit dem direkt auf die berührungsempfindliche Oberfläche geschrieben werden kann. Der folgende Artikel beschreibt, wie genau das funktioniert und wie das System den Nutzer bei der Eingabe intelligent unterstützt.

    Eingabe

    Das MLJ bietet zwar eine virtuelle Tastatur, ist aber für die Bedienung mit Stift und Hand optimiert. Das System unterstützt dabei den Aspekt, dass beim Schreiben meistens zwei Hände genutzt werden. Die bevorzugte Hand schreibt, die Andere verschiebt das Blatt. Bei der Eingabe mit dem Stift gilt deshalb der Grundsatz, dass mit dem Stift geschrieben und mit der Hand manipuliert wird, wie es auch Hinkley et al. vorschlagen (vgl. Stift- und Handbedienung von Multitouch-Systemen). Auf dem leeren Blatt werden Linien angezeigt. Sie regeln das Schriftbild und helfen dem Nutzer gerade zu schreiben. Weil ein IR-Stift unpräziser ist als sein analoges Gegenstück, haben die Linien einen Abstand von 8 mm. Bei Bedarf kann der Nutzer auch die Größe des Dokumentenfächers anpassen, wobei die Linien proportional mitskaliert werden. Gleiches gilt für das karierte Muster, welches, je nach Eingabemodus, vom System angezeigt wird.

    Schreib- und Zeichenmodi

    Zum Erstellen und Editieren von Dokumenten lassen sich grundsätzlich zwei Möglichkeiten unterscheiden. In der realen Welt werden leere Blätter von Hand beschrieben. Jede Berührung des Stiftes auf dem Blatt hat dabei eine unmittelbare Auswirkung. Ein Dokument in dieser Weise zu erstellen ist einfach und direkt, macht das spätere Bearbeiten aber schwierig. In der digitalen Welt dagegen werden Dokumente am Computer angelegt und Texte mit der Tastatur eingegeben. Die Dokumente bestehen in der Regel aus verschiedenen Elementen, die leicht editiert werden können, z.B. um Schreibfehler zu korrigieren oder ein ansprechendes Layout zu gestalten. Die Eingabeart im MLJ kombiniert die Vorteile dieser beiden Möglichkeiten. Sie unterstützt die direkte Eingabe mit einem Stift und bietet dem Nutzer gleichzeitig Hilfestellung beim Eingeben und Editieren. Zu diesem Zweck gibt es im MLJ drei verschiedene Eingabe-Modi:

    • Schreiben,
    • Zeichnen,
    • Freihand.

    Der Schreibmodus ist standardmäßig aktiviert. Er dient zum Eingeben von Text, Zahlen und chemischen Summenformeln (z.B. H2SO4). Das System arbeitet mit einer leistungsfähigen Handschrifterkennung und wandelt die handgeschriebenen Texte des Nutzers in Computerschrift um. Darüberhinaus verfügt das System über eine intelligente Autovervollständigung. Basierend auf den ersten Buchstaben eines Wortes macht das System Vorschläge zu dem, was der Nutzer vermutlich schreiben will. Dieses Prinzip wird unter anderem auch bei der Eingabe von SMS auf Mobiltelefonen und bei Suchmaschinen im Internet verwendet. Ein Kontextmenü über dem geschriebenen Wort zeigt dem Nutzer die Vorschläge des Systems an. Durch einen einfachen Tip kann er diese bestätigen. Ignoriert er die Vorschläge und schreibt weiter, blendet sich die Kontextbox selbsständig wieder aus.
    Darüber hinaus kann das MLJ-System auch die Bedeutung von Abkürzungen und Symbolen lernen. Dafür muss der Nutzer in den Einstellungen einmalig die Abkürzungen oder Symbole sowie die dazugehörigen Bedeutungen eingeben. Ein kreisrunder Pfeil könnte z.B. für die Tätigkeit „Zentrifugieren“ stehen. Wie in der oben beschriebenen Autovervollständigung, macht das System einen Vorschlag und wandelt die Abkürzung oder das Symbol in das entsprechend ausgeschriebene Wort um. So wird unterstützt, dass der Nutzer eigene Abkürzungen verwenden kann, wie er dies häufig auch im handschriftlichen Laborbuch tut (vgl. Artifact Model).

    Das MLJ im Zeichenmodus und eingeklappter Seitenleiste

    Das MLJ im Zeichenmodus und eingeklappter Seitenleiste

    Sobald das System erkennt, dass der Nutzer keinen Text eingibt sondern z.B. eine Zeichnung oder Tabelle anfertigen will, wechselt es automatisch in den Zeichenmodus. In diesem Modus wir das erwähnte karierte Muster auf dem Blatt angezeigt und die Handschrifterkennung ist ausgeschaltet (vgl. Abbildung oben). Wenn der Nutzer nun eine Linie auf das Blatt zeichnet, wird diese automatisch begradigt. Gleiches gilt für geometrische Formen, wie z.B. Kreise oder Vielecke. Der Zeichenmodus enthält zwei weitere Modi zum Zeichnen von Tabellen und chemischen Strukturformeln. Das MLJ erkennt dabei bestimmte Muster, z.B. Linien, die sich überkreuzen und eine Tabelle bilden, und bietet hier ebenfalls eine Art Autovervollständigung an. Bei einer Tabelle werden beispielsweise die fehlenden Zellen und Spalten ergänzt. Für alle Vervollständigungsvorschläge des Systems gilt, dass der Nutzer sie bestätigen oder einfach ignorieren kann. » Mehr…

  • Interface- und Interaktionskonzept: Dokumentation

    0

    Im vorherigen Artikel zum Bereich “Versuche” wurde beschrieben, wie Versuche im MLJ visualisiert und verwaltet werden. In diesem Artikel wird nun beschrieben, wie die Dokumentation der einzelnen Versuche aussieht bzw. funktioniert.

    Versuchsdokument

    Versuchsdokument im Präsentationsmodus

    Versuchsdokument im Präsentationsmodus

    Das Versuchsdokument ist mit einem Ausschnitt aus einem Laborbuch vergleichbar. Es enthält Alles, was zu einem Versuch dokumentiert wurde. In der realen Welt entspricht dies meist 2-4 Seiten in einem Laborbuch. Das Versuchsdokument im MLJ ähnelt einem Blog, bei dem die Informationen auf einer einzigen langen Seite untereinander angeordent sind. Das Dokument ist beliebig verlängerbar und lässt sich mit zwei Fingern scrollen (vgl. Abbildung oben). Wichtig beim Versuchsdokument ist, dass es alle Inhalte geordnet und in Computerschrift darstellt. Im Präsentationsmodus kann es nicht editiert werden. Dazu ist der Wechsel in den Arbeitsmodus nötig.

    Präsentations- und Arbeitsmodus

    Wechsel vom Präsentations- in den Arbeitsmodus

    Wechsel vom Präsentations- in den Arbeitsmodus

    In der Nutzungskontextanalyse hat sich gezeigt, dass viele Wissenschaflter zwei Laborbücher führen: ein handschriftliches und ein digitales (vgl. Artifact Model). Neben der einfachen Handhabung von digitalen Daten hat dies einen weiteren Grund. Ein digitales Laborbuch bietet die Möglichkeit, die Inhalte sauber anzuordnen, optisch ansprechende Seiten zu gestalten, Texte auszuformulieren und Computerschrift zu verwenden. Alle diese Aspekte sind dann besonders wichtig, wenn das Laborbuch anderen Personen gezeigt wird. Aber auch für die eigene Nachvollziehbarkeit ist ein sauber geschriebener Fließtext gut. Diese Form der Dokumentation kostet allerdings sehr viel Zeit und findet erst nach dem Versuch statt. Ein handschriftliches Laborbuch enthält dagegen die eventuell unleserliche Handschrift des Schreibers sowie Fehler, Durchstreichungen und Ähnliches. Außerdem werden hier häufig Stichwörter, Abkürzungen und Symbole verwendet. Diese Form der Dokumentation spart zwar Zeit, ist aber schlechter nachvollziehbar und wird von einigen Wissenschaftlern als nicht vorzeigbar empfunden. Um dem beschriebenen Spannungsfeld zwischen Schnelligkeit und Sauberkeit gerecht zu werden, gibt es im MLJ zwei verschiedene Modi für Präsentation und Arbeit. » Mehr…

Page 1 of 3123»